Vereinschronik

1962

Gründungsversammlung im Gasthaus "Zum Taunus" Gründungsmitglieder:

Frauen: Grete Mook, Margot Röpke, Katarina Karwanni,
Herren: Wilfried Scheu, Max Atzler, Gerhard Lisson, Wilhelm Kern, Ferdinand Wenzel, Günter Rohmann, Alfons Penningbernd.

Der Verein pachtet von der Gemeinde Sulzbach 5910 m² Land zu dem Pachtpreis von DM 94,40 pro Jahr.

1963

Erhält der Verein die kleingärtnerische Gemeinnützigkeit. Die erste Satzung und Gartenordnung wird erarbeitet und beschlossen. Der Verein wird in das Vereinsregister eingetragen. Die Mitgliederzahl ist 110, der Jahresmitgliedsbeitrag beträgt DM 6,00.

Die Anzahl der Parzellen 1948 sind 18, diese steigen bis 1972 auf 113 Der Verein wird, auf Antrag, im Landesverband der Kleingärtner Hessen aufgenommen. Von der Evangelischen Kirchengemeinde werden 13638 m² Land, zu dem Pachtpreis von DM 272,76 pro Jahr, angepachtet. Die Gemeinde Sulzbach stellt 5900 m² zur Verfügung.

1973

Die Anlage 1 - Eschbornerstrasse wird um 13 Parzellen erweitert.

1975

In der Jahreshauptversammlung vom 28.11.1975 wird mit 36 gegen 2 Stimmen beschlossen, der Stadtgruppe der Kleingärtner Frankfurt/M beizutreten.

1976

In beiden Gartenanlagen wird jede Parzelle mit einem Wasseranschluss versehen.

1977

Das erste Erntedankfest des KGV`s findet in der Eichwaldhalle statt.

Baubeginn der Vereinshütte der Anlage 2 – Oberliederbacherweg.

Von Herrn Geiß (Spengler) wird die Genehmigung erteilt, Strom über einen Zwischenzähler für das neue Vereinshaus von seinem Haus abzunehmen. Die Kabelverlegung wird in Eigenleistung erbracht, der Anschluss erfolgt durch die MKW.

1978

In der Gartenanlage zwei - Oberliederbacherweg, wird das erste Vereinshaus im Oktober seiner Bestimmung übergeben. In der Anlage 1 – Eschbornerstrasse, wird eine Toilettenanlage in der Nähe des Schwalbaches gebaut.

Die Satzung wird überarbeitet.

1982

Wird ein Vereinshaus in der Anlage 1 – Eschbornerstrasse als „Geräteschuppen“ gebaut.

1984/85

Die Gartenordnung wird modifiziert. Gerhard Lisson erhält den Ehrenbrief des Landes Hessen.

1985

Teilnahme am Festumzug der 950 Jahrfeier als Fußgruppe „Rotfabriker“ Das 1. Sulzbacher Straßenfest wird gefeiert. Der KGV nimmt daran teil. Hans Herber wird Ehrenmitglied und erhält das silberne Verbandsabzeichen des Landesverbandes Hessen der Kleingärtner.

1985

Teilnahme am Festumzug der 950 Jahrfeier als Fußgruppe „Rotfabriker“ Das 1. Sulzbacher Straßenfest wird gefeiert. Der KGV nimmt daran teil. Hans Herber wird Ehrenmitglied und  erhält das silberne Verbandsabzeichen des Landesverbandes Hessen der Kleingärtner.

1987

Der Vorstand entwirft ein Wappen für den Verein. Die Gemeinde hat dies genehmigt, da Teile des Sulzbacher Wappens einbezogen sind.

Eine neue Satzung wird erstellt und die Gartenordnung von 1984/85 mit in das Vereinsregister (1988) eingetragen. Das Vereinshaus in der Eschbornerstrasse wird an das öffentliche Stromnetz angeschlossen.

1988

Im Mai wird das 25 jährige Jubiläum mit der Sandy Show-Band und den Jacob Sistern gefeiert. Die neue Satzung wird mit der Gartenordnung in das Vereinsregister eingetragen.

Das Jubiläum wird zum Anlass genommen, an Christi Himmelfahrt die Wanderung um Sulzbach als "Ortsmeisterschaft" später als Sulzbacher Wandertag neu aufzunehmen.

Die Gemeinde ist der Veranstalter und der KGV der Ausrichter.

Jeder Wanderer erhält eine Wandermedaille.

Seit 1999 hat die Medaille auf der Vorderseite ein Motiv von Sulzbach.

Der Verein wird steuerlich gemeinnützig.

1989

Das Erntedankfest des KGV`s wird eingestellt. Die Mitglieder haben kein Interesse und die Kurgäste aus Bad Soden bleiben aus.

1990/91

Die Erweiterung der Anlage 1 - Eschbornerstrasse um 29 Parzellen wird in Angriff genommen.

Mit dem Bebauungsplan 43 werden die Parzellen rechts der Eschbornerstrasse als Dauerkleingärten gesichert.

1992

Der Jahresbeitrag wird von 36.- auf 40.- DM erhöht.

1994

In der Anlage 2 – Oberliederbacherweg, wird am 1. Mai zum ersten Mal die Veranstaltung „ Treffen nach dem Spaziergang“ durchgeführt.

1994/95

Die Gartenparzellen in beiden Anlagen erhalten Arbeitsstrom.

Die Parzellen links der Eschbornerstrasse werden durch den Bebauungsplan 55 als Dauerkleingärten gesichert.

1997

Bebauungsplan 56 wird erstellt und sicherte die Gärten der Anlage 2 - Oberliederbacherweg als Dauerkleingärten.

Die Mitgliedsbeiträge für passive Mitglieder werden von 12.- auf DM 15,- und der aktiven Mitglieder von 40.- auf DM 50,- erhöht.

1998

Die Gemeinschaftsarbeitsstunden werden von 8 auf 12 Stunden pro Garten, im Jahr angehoben.

1999

Das neue Vereinshaus wird in der Eschbornerstrasse eingeweiht.

Das Haus kostet 196.875,00 DM. Der Verein leistet 3493 Gemeinschaftsstunden, Die Kosten für den Verein belaufen sich auf 54.380,00 DM. Für den Rest erhalten wir von der Gemeinde, von dem Land Hessen Zuschüsse und Spenden von Mitgliedern.

2000

Neufassung der Satzung. Sie wird den Gegebenheiten angepasst.

Letzte Teilnahme des KGV`s am Sulzbacher Straßenfest, der Aufwand und die Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Umsatz. Der Verein erhält für das Vereinshaus in der Eschbornerstrasse die Erlaubnis zum Betrieb einer Schank- und Speisewirtschaft.

2001

Die Gemeinschaftsarbeit wird auf 12 Stunden pro Garten, im Jahr festgesetzt.

Ab sofort treten wir bei unseren Veranstaltungen in einem gemeinsamen Outfit, Polohemd schwarz mit Wappen von der Binding Brauerei und dem Wappen des Vereins, auf.

2002

Der Kleingarten Verein darf die Veranstaltung der Gemeinde Sulzbach „Musik in der Mühle“ bewirtschaften. Durch die Einführung des Euros werden die Beiträge der auf € 7,70 für passive Mitglieder und 25,60 für aktive Mitglieder angepasst.

Das Verbandsabzeichen in Silber des Landesverbandes Hessen erhalten Wolfgang Mechtel und Winfried Sigloch

2003

Wird das 40- jährige Bestehen des Kleingarten Vereins, intern unter dem Motto "Preise wie vor 40 Jahren", gefeiert.

Zum Weihnachtsmarkt wird eine Ausstellung „40 Jahre KGV“ im Bürgerhaus „Platz an der Linde“ mit dem Geschichtsverein gezeigt.

Eine Reise zu unserer Partnergemeinde Schönheide, mit Besuch der dortigen Kleingartenanlage "Schwarzwinkel" wird vom Vorstand angeboten. Wir werden herzlich empfangen. Es entwickelte sich eine Freundschaft zu den Kleingärtnern in Schönheide.

Die Gemeinschaftsarbeit wird auf 10 Stunden gesenkt.

2004

Mit dem Bus fahren wir zu den Kleingärtnern nach Jablonec. Die Verständigung ist etwas schwierig, wir haben mit Frau Dr. Lelek eine Dolmetscherin dabei. An das Vereinshaus der Anlage 2, Oberliederbacherweg wird ein Geräteschuppen mit Werkstatt angebaut.

2005

Der Garten Nr. 49, Hermann Braun, wird fristgemäß gekündigt und im Jahr 2006 renaturiert. Der Garten befand sich außerhalb der Grenze des Bebauungsplanes.

Es werden alte Bilder und Dias auf CD`s übertragen.

Fahrt nach Schönheide zum 40 jährigen Jubiläum des KGV's Schwarzwinkel.

2006

Renaturierung des Gartens 49. Der Stundensatz für die Gemeinschaftsarbeit wird auf € 15.- erhöht.

Eine gemeinsame Busreise zu den drei Bädern, Franzens-, Marien- und Karlsbad wird organisiert und durchgeführt.

2007

Zu einer Fahrt nach Berlin. Melden sich 35 Personen. Ein Abendessen auf dem Funkturm ist der Höhepunkt der Reise.

2008

Die Sanitäranlage am Schwalbach wird durch Wurzeleinwuchs verstopft. Die Verstopfung kann in Eigenleistung behoben werden.

Der Jahresmitgliedsbeitrag der passiven Mitglieder wird von 7,70 auf 9.- der Beitrag der aktiven Mitglieder von 25,60 auf 27,00 € und der Pachtzins von € 0,10 auf € 0,12 erhöht.

Winfried Sigloch erhält den Ehrenbrief des Landes Hessen.

Die Kleingärtner fahren mit 41 Personen im Bus nach Spindler Mühle, CZ. Es werden von dort Tagesausflüge unternommen. Dabei wurde auch Hirschberg (Polen) besucht.

2009

Es werden Hinweisschilder zu den Gartenanlagen im Ortsbereich angebracht.

Der Garten Nr. 71, Franz Lawrecki, wird fristgemäß gekündigt und im Jahr 2010 renaturiert. Der Garten befand sich außerhalb der Grenze des Bebauungsplanes.

Eine eigene Homepage wird erarbeitet und am 25.06.09 unter: www.kgv-taunus-sulzbach.de in das Netz gestellt.

Gemeinsame Busfahrt in die Wachau, mit Besuch von Wien

2010

Der Garten 57 wird aufgeteilt und den Gärten Nr. 58 + 65 je zur Hälfte zugeführt. Renaturierung des Gartens 71.

Fahrt an die Mecklenburger Seenplatte.

Teilnahme an dem Festumzug zum 975 jährigen Jubiläum der Gemeinde Sulzbach mit einer Fußgruppe „Kleingärtner“

Im Oktober 2010 werden in der Anlage 2 – Oberliederbacherweg 4 Parzellen wegen Umbau des Feuerwehrgerätehauses von der Gemeinde gekündigt.

2011

Die von der Kündigung betroffenen Gärtnern werden entschädigt und können einen anderen Garten übernehmen.

Eine Kommission wird gebildet um eine neue Gartenordnung, die den heutigen Anforderungen entspricht, vorzubereiten.

Fahrt mit 37 Mitgliedern und Freunden an den Bodensee. Besuch der Insel Mainau, Lindau, Bregenz, Überlingen und Appenzell.

2012

Eine neue Gartenordnung wird in der Hauptversammlung beschlossen.

Die Gemeinschaftsarbeit wird für 2012 auf 12 Stunden festgesetzt.

Fahrt mit 36 Mitgliedern in den Bayrischen Wald.

2013

Der Jahresbeitrag für aktive Mitglieder wird von € 27.- auf € 36.- und für passive Mitglieder von € 9.- auf € 12.- ab 2014 erhöht. Die Gemeinschaftsarbeit wird von 12 auf 10 Stunden pro Garten im Jahr gesenkt.

Der Parkplatz vor der Neuanlage wird saniert.

Die Busreise mit 34 Personen in den Chiemgau war ein Erfolg.

In der Gartenanlage 1 – Eschbornerstrasse wurden von einem Mitglied (Imkerin) vier Bienenvölker aufgestellt.

Die vier Gärten der Anlage 2, die wir nach Beendigung der Baumaßnahmen des Feuerwehrgerätehauses zurück erhalten sollten, wurden von der Gemeinde nicht zurück gegeben und für eine Garage des Roten Kreuzes verwendet.

2014

Erstmals wird für die Bewertung der Gärten € 50.- pro Garten erhoben (Satzung § 3.7.4). Die Gemeinschaftsarbeit bleibt bei 10 Std. pro Jahr und Garten.

Die Bienenvölker waren fleißig und haben 15 Kg Honig gesammelt.

Mit 43 Kleingärtnern und Gästen fahren wir nach Berchtesgaden. Wir unternahmen von dort täglich Ausflüge und besuchten das Kehlsteinhaus,das Salzbergwerk, den Königsee und Zell am See.

2015

Die Vorsitzenden in den Jahren waren:

Werner Schiff 1962 - 1963. 1 Jahr
Wilfried Scheu 1963 - 1977. 14 Jahre
Roland Edel 1977 - 1983. 6 Jahre
Werner Theek 1983 - 1987. 4 Jahre
Hans Jürgen Dittombee 1987 - 1993. 6 Jahre
Winfried Sigloch 1993 -